TOCAR EL PIANO

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Warum „Klavierspielen“ in Spanien zu den grausamsten Traditionen gehört?

In Spanien hat die Hasenhatz mit Windhunden große Tradition – und üble Folgen: Wenn ein Hund für die Jagd nicht mehr taugt, wird er ausgesetzt oder gleich getötet. Offizielle Zahlen gibt es nicht, aber Tierschützer schätzen, dass  jährlich zehntausende Hunde in den ländlichen Gebieten gezüchtet und am Ende der Jagdsaison grausam getötet werden.

Die Organisation World Animal Protection (WPA) hat außerdem allgemein gültige Beweise dafür, dass die uralte Tradition Hunde aufzuhängen in Spanien bis zum heutigen Tag weiterlebt.

Die WPA entdeckte tote Podencos und Galgos mit Schlingen um ihre Hälse, die in oberflächlich gegrabene Gräber geworfen worden waren oder unter den Bäumen lagen, an denen sie erhängt wurden. Knochenüberreste von Galgos waren ebenso häufig aufzufinden wie Beweise vom Anzünden erhängter Hunde, wobei geschmolzene Schlingen von frischen Knochen hingen und Asche darunter den Boden bedeckte.

Die WPA erfuhr auch, dass Hunde, die keine guten Leistungen brachten häufig sehr niedrig aufgehängt einen langsamen Tod erlitten, der als „Klavierspielen“ bekannt ist – bezugnehmend auf das verzweifelte Strampeln der Beine beim aussichtslosen Versuch den Boden zu erreichen.

Quelle: scoobymedina.org [»] – Als Modell für meine Grafik stand übrigens ein Galgo aus dem „wunderschön-traurigen“ Fotobuch „WHERE HUNTING DOGS REST“ von Martin Usborne [»]

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